Messgeräteservice

Je nach Erfassungsgerät ist ein regelmäßiger Gerätetausch notwendig: Ungeeichte Messgeräte dürfen nach § 32 MessEG nicht für eine Abrechnung verwendet werden. Mit uns passiert Ihnen das nicht – auf Wunsch tauschen wir Ihre Geräte automatisch vor Ablauf der Eichfrist aus.

Unser Messgeräteservice bietet Ihnen drei Möglichkeiten:

Miete

  • Die jährliche Miete können Sie auf die Nutzer umlegen.
  • Keine Anfangsinvestition – Ihre Liquidität bleibt erhalten.
  • Keine Sorge um Reparaturen: Bei einem technischen Defekt tauschen wir das Gerät kostenfrei aus.

Kauf

  • Einmalige Investition – die Geräte gehören Ihnen.
  • Fachgerechte Montage durch unsere geschulten Monteure.
  • Auf Wunsch kombinierbar mit unserem Wartungs- und Eichservice.

Wartung

  • Wir behalten die Eichfristen Ihrer Wärme- und Wasserzähler im Blick.
  • Rechtzeitiger Austausch vor Ablauf – Ihre Abrechnung bleibt rechtssicher.
  • Prüfung von Funktion und Batterie im Rahmen der Ablesung.

Qualität

Qualität steht bei uns an erster Stelle – deshalb arbeiten wir nur mit den besten Herstellern zusammen.

Keine ungeeichten Messgeräte mehr

Auf Wunsch tauschen wir Ihre Geräte automatisch aus.

EED sicher

Unsere eingebauten Geräte entsprechen den Anforderungen der EED (fernauslesbar).

Wärmemengen­zähler einfach erklärt

Anders als ein Heizkostenverteiler misst ein Wärmemengenzähler echte Energie in Kilowattstunden. Wie das funktioniert und warum er alle sechs Jahre getauscht wird, zeigt unser Erklärvideo.

Das Wichtigste in Kürze

  • Durchflusssensor, zwei Temperaturfühler und ein Rechenwerk ermitteln, wie viel Wärme in der Wohnung bleibt.
  • Beispiel: 1 m³ Wasser, das um 10 Grad abkühlt, liefert knapp 12 kWh.
  • Der Zähler ist geeicht, die Eichung gilt sechs Jahre. Mit Vertrag tauschen wir ihn rechtzeitig aus.
Gesamten Text zum Video lesen

Wie viel Wärme verbraucht eigentlich eine Wohnung, und wie lässt sich das so genau messen, dass man es fair abrechnen kann? Die Antwort ist der Wärmemengenzähler. Er sitzt dort, wo die Heizung in die Wohnung hineinführt, zum Beispiel am Verteiler einer Fußbodenheizung oder in einer Wohnungsstation. Durch ihn fließt das gesamte Heizungswasser, das die Wohnung versorgt.

Der Zähler besteht aus drei Teilen. Ein Durchflusssensor misst, wie viel Wasser hindurchströmt. Zwei Temperaturfühler messen, wie warm das Wasser hineinfließt und wie kühl es wieder herauskommt. Und ein kleines Rechenwerk führt beides zusammen. Denn die Wärme, die in der Wohnung bleibt, steckt genau in diesem Temperaturunterschied. Kommt das Wasser mit fünfzig Grad an und verlässt die Wohnung mit vierzig, hat es zehn Grad an Wärme abgegeben. Ein Kubikmeter Wasser, der um zehn Grad abkühlt, liefert knapp zwölf Kilowattstunden. Das Rechenwerk multipliziert den Temperaturunterschied mit der Wassermenge und zählt das Ergebnis laufend hoch, ähnlich wie der Kilometerzähler im Auto.

Anders als ein Heizkostenverteiler misst der Wärmemengenzähler also echte Energie in Kilowattstunden. Damit das zuverlässig bleibt, ist er geeicht. Die Eichung gilt sechs Jahre. Besteht ein Vertrag mit uns, tauschen wir den Zähler nach Ablauf der Eichfrist aus. Abgelesen wird heute meist per Funk, ohne dass jemand die Wohnung betreten muss. So steht am Ende genau fest, wie viel Wärme jede Wohnung verbraucht hat. Das ist die Grundlage für eine faire Abrechnung.

Wie ein Wärmezähler am Warmwasserspeicher Heizung und Warmwasser trennt, erfahren Sie im Erklärvideo auf der Seite Heizkostenabrechnung.

Wie die Zusammenarbeit abläuft, lesen Sie unter Heizkostenabrechnung in 5 Schritten.

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